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    HEIMARBEIT UND MECHANISIERUNG


    In Heimarbeit sponnen die Bauern zunächst Garn. Später woben sie Textilien an hölzernen Webstühlen. Das war nicht nur in Wald so: Die Heimweberei entwickelte sich zum europäischen Massenphänomen. Erst mechanische Spinnereien und später mechanische Webstühle führten zu einer raschen Industrialisierung, die eine gewaltige soziale Umschichtung mit sich brachte.
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    ZENTRUM EINER JUNGEN INDUSTRIE


    Die Standortvorteile der Gegend, verknüpft mit dem Pioniergeist der Unternehmer, machten Wald rasch zum Zentrum der noch jungen Textilindustrie.
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    EIN BAHNHOF FÜR WALD


    Vision, Schildbürgerstreich und Politikum: Walds Anbindung an das Eisenbahnnetz war ein Abenteuer für sich. Die Realisierung der Strecke von Rüti hinein ins Tösstal war ein Meisterstück der Ingenieurskunst und hält noch heute Rekorde.
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    SANATORIUM UND TOURISMUS


    Die Welt gehört den Mutigen! Entgegen aller Wahrscheinlichkeit bewirbt sich Wald erfolgreich um den Standort für ein Lungensanatorium. Es ist gleichzeitig der Startschuss für Tourismus in der Region. Die Menschen kamen, gerade auch Dank der guten Eisenbahnanbindung.
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    WEGE AUS DER KRISE


    Die Textilindustrie reagierte sensibel auf alle weltpolitischen Krisen wie zum Beispiel den ersten Weltkrieg. Damit bekam sie auch Wald unmittelbar zu spüren. Die Notwendigkeit einer Diversifikation war immer gegeben. Man war gut beraten, wirtschaftlich breit aufgestellt sein, um vom Auf und Ab der Textilindustrie unabhängiger zu werden.
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    WALD HEUTE


    Das Ziel war immer klar: Wald sollte nicht zum Schlafdorf verkommen. Sondern ein Ort sein, an dem man gut leben und gut arbeiten kann. So etwas geschieht nicht von alleine. Es braucht Menschen, die sich leidenschaftlich für ihre Heimat engagieren und damit Wald lebendig, lebens- und liebenswert machen.
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