WARUM WALD?
- TITEL DER GESCHICHTE: WARUM WALD?
- GESCHICHTEN-BILDER:
- Image:
, Bildlegende:
Wie konnte Wald zu einem Zentrum für die Textilindustrie werden? Die vielen Wasserläufe waren optimale Voraussetzung für den Energiebedarf der Fabriken – aber das traf auch auf andere Gebiete zu. Hier kommt die bei den vielen Bauern weit verbreitete Heimarbeit ins Spiel. Das entsprechende Fachwissen war also längst vorhanden.
- Image:
, Bildlegende:
Man muss sich die Lebensumstände vergegenwärtigen: Die Berghänge rund um Wald eigneten sich nicht zum Bau von zusammenhängenden Wohnsiedlungen. Auf den Talnischen, Terrassen und Plateaus gab es nur Platz für Einzelhöfe und Weiler. Flächen für Ackerland mussten sich die Bauern erst mühsam durch Rodung erkämpfen; Sumpfland musste entwässert werden.
- Image:
, Bildlegende:
Im ersten Bevölkerungsverzeichnis von Wald (1634) sind 570 Einwohner vermerkt – verteilt auf 33 Siedlungen. Das um die Kirche gruppierte Dorf zählte 20 Familien mit 76 Einwohnern und hatte rein bäuerlichen Charakter.
- Image:
, Bildlegende:
Ihre Erzeugnisse verkaufen die Bauern auf dem Markt, aber die Einkünfte reichen kaum zum Überleben. Seit dem Mittelalter war die gesamte Familie damit beschäftigt, durch Nebenverdienste das Überleben zu sichern.
- Image:
, Bildlegende:
Neben der Holzverarbeitung, dem Korbflechten und dem Köhlern gewann die Garngewinnung an Bedeutung. Anfangs mit der Handspindel, später am Spinnrad verarbeiteten die Frauen und Mädchen Hanffasern aus dem „Hanfäckerli“ vor dem Haus zu Garn.
- Image:
, Bildlegende:
Mit dem Garn ging man hausieren oder verkaufte es auf den Wochenmärkten in der Umgebung. Von jeher traten die Bauern also auch als findige Kleinunternehmer in Erscheinung: „Der zürcherische Bergbauer ist heute Fabrikant, morgen wieder Landbauer und mit den Jahreszeiten wechselt ständig seine Beschäftigung.“
- Image: