Zum Hauptinhalt springen

GESCHICHTEN. Bilderzählungen

ARBEITER UND FABRIKANTEN

  • TITEL DER GESCHICHTE: ARBEITER UND FABRIKANTEN
  • Teaser Image BG:
  • GESCHICHTEN-BILDER:
    • Image: ARBEITER UND FABRIKANTEN, Bildlegende:

      Das harte Leben der Fabrikarbeiter stand in deutlichem Kontrast zum schnell wachsenden Wohlstand der Fabrikanten.

    • Image: ARBEITSBEDINGUNGEN, Bildlegende:
      Harte Arbeit und lange Tage waren die früheren Bauern und Heimarbeiter bereits gewohnt. Neu war der streng getaktete Schichtdienst. 1866 betrug der Lohn eines Arbeiters bei einer Arbeitszeit von 12 bis 13 Stunden 80 Rappen bis 4 Franken. Der jährliche Mietzins für eine Arbeiterwohnung betrug 90 bis 150 Franken.
    • Image: RELATIVER AUFSTIEG, Bildlegende:

      Doch selbst diese harten Arbeitsbedingungen bedeuteten einen relativen Aufstieg für viele Menschen. Gleichzeitig trugen die Fabrikbesitzer ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko. Ohne die Fabriken hätten viele Walder überhaupt keine Beschäftigung gehabt: Von 3808 Einwohnern galten Mitte des 19. Jahrhunderts 2250 als bedürftig.

    • Image: FABRIKGESETZ, Bildlegende:

      Ein Fabrikgesetz bringt 1877 den 11-Stunden-Tag. In der Stadt Zürich wird es von der jungen Arbeiterbewegung gefeiert. Das Stimmenverhältnis im Bezirk Hinwil spricht eine andere Sprache: 4206 hatten sich gegen das Gesetz ausgesprochen (bei 1645 Befürwortern).

    • Image: ARBEIT UND MÜSSIGGANG, Bildlegende:

      Gewerkschaften und Arbeiterbewegung hatten in Wald einen schweren Stand. Bereits 1870 hatte das Stimmvolk ein Arbeitsgesetz verworfen. Als 1875 Kantonsrat Rudolf Morf in Wald für die Einführung des 10-Stunden-Tages werben will, wird er von einer Gruppe Demonstranten empfangen. Ihre Botschaft, auf ein Schild geschrieben: „Zur Arbeit, nicht zum Müssiggang sind wir, Herr Morf, auf Erden.“

    • Image: PERSÖNLICHE FREIHEIT, Bildlegende:

      Die Versammlung beschliesst mit 263 zu 3 Stimmen folgenden Antrag: „Die Versammlung wünscht, die Gesetzgebung solle keinerlei Bestimmung über die Arbeitszeit der Erwachsenen treffen, weil sie einen solchen Eingriff als der persönlichen Freiheit zuwiderlaufend betrachtet.“

    • Image: STREIK!, Bildlegende:

      Die Weltwirtschaftskrise 1931 erfasst auch die Schweizer Textilindustrie. Ein neues Websystem stoppte erstmals automatisch bei Fadenriss. Weber mussten neu sechs Spulen bedienen statt bisher drei oder vier. Die Arbeiter in der Bleiche bekamen 20 Prozent weniger Lohn. Ein Streikkomitee wurde gegründet, es gab Solidaritätsbekundungen anderer Firmen und Gemeinden. Hitzige Auseinandersetzungen wurden im „Volksblatt vom Bachtel“ ausgetragen. Der Streik dauerte über 13 Wochen.

    • Image: KINDERARBEIT, Bildlegende:

      Kinderarbeit war selbstverständlich. Die Mithilfe des eigenen Nachwuchs war unverändert wichtiger und kaum hinterfragter Zusatzverdienst. Selbst fortschrittlich denkende Menschen fanden, dass Kinder bei der Arbeit in der Fabrik besser aufgehoben seien als unbewacht zuhause.