ZENTRUM EINER JUNGEN INDUSTRIE
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Die Standortvorteile der Gegend, verknüpft mit dem Pioniergeist der Unternehmer, machten Wald rasch zum Zentrum der noch jungen Textilindustrie.
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Gruppenfotos der einzelnen Belegschaften zeigen den Stolz auf die wachsenden Betriebe.
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Sie spriessen wie die Pilze aus dem Boden: Die Animation zeigt die Gründung von Webereien (blau) und Spinnereien (lila) sowie ihr Verschwinden im zeitlichen Verlauf.
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Früh blicken die Walder Textil-Pioniere über den Tellerrand und stellen sich der internationalen Konkurrenz. Jakob Oberholzer etwa verbessert in jahrelanger Arbeit sowohl die Webstühle als auch die Vorbereitung der Zettelfäden. Damit gelingt ihm als erstem Fabrikanten in der Gegend, Feingewebe zu produzieren, das mit den besten Herstellern in Frankreich und England konkurrieren kann. Auszeichnungen bei Industrie- und Weltausstellungen belegen die Innovationskraft der Walder Fabrikanten.
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Mit den Fabriken im Dorf kamen die Arbeiter, zunächst aus den Aussenwachten, bald aber aus der Ferne, aus Italien vor allem. Für sie entstand mit den Kosthäusern günstiger Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsort.
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Mit dem Boom der Fabriken verlor die Heimarbeit in den Aussenwachten rasch an Bedeutung. Anwesen wurden aufgegeben und verfielen. Das Leben spielte sich mehr und mehr in der Dorfwacht ab.
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1675 gab es Schulen in Wald und im Ried. Unterrichtet wurde allerdings nur saisonal: "Die Schul wird Sommerszeit nicht gehalten". Der Stundenplan: morgens Lesen, nachmittags Schreiben. 1716 ist von Schulen in den Aussenwachten Güntisberg und Hub die Rede, 1719 wird Laupen erwähnt. 25 Jahre später erscheint erstmals Hittenberg im Schulverzeichnis, 1756 das Hüebli an Stelle der Hub. Bis zur Gründung der Sekundarschulen dauerte es noch. Nachdem das entsprechende Gesetz 1833 in Kraft trat, dauert es nur ein Jahr, bis in Wald die erste Sekundarschule eröffnet wird.
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Im Zug der Industrialisierung ziehen immer mehr katholische Arbeiter ins stark reformiert geprägte Wald. 1874 entsteht die erste katholische Kirche neben dem Wirtshaus zum Alten Ochsen. Heute als Wohnhaus genutzt, ist die ursprüngliche Bestimmung des Baus heute noch erkennbar.
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Frauen waren bereits die Stützen der textilen Heimarbeit gewesen. Auch in den Fabriken gab es genügend Arbeit für sie.
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Zur Betreuung der Kinder entstanden so genannte Kinderbewahrungsanstalten. Die Aufnahme zeigt den Kindergarten im Sagenrain.
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