SCHWIERIGE BEDINGUNGEN
- TITEL DER GESCHICHTE: SCHWIERIGE BEDINGUNGEN
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Seit den 1940-er Jahren war ein grösserer Umbau geplant. Der zweite Weltkrieg verzögerte das Projekt. Die Zustände in der Klinik blieben schwierig. „Das Fehlen von Liften ... zwingt uns, Kranke treppauf, treppab durch im Winter kalte Gänge zu transportieren, wobei als Transportmittel Bahre und Tragstuhl und als Träger die Handwerker des Hauses in Frage kommen...“
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Das Wartezimmer ist überfüllt; Patienten sitzen auf der Treppe und versperren den Durchgang. Der Chefarzt hat kein eigenes Untersuchungs- und Sprechzimmer. Das Auskochen medizinischer Instrumente muss auf dem Gang erfolgen. Und fliessendes Wasser gibt es nur in den Waschräumen. Es fehlen eigene Wohnungen für das Personal. Die Garderobe ist ein Mehrzweckraum, in dem auch Patientinnen ihre Kleider ausbessern. Die Zentralheizung wird immer noch mit Dampf betrieben, Hauptheizkessel und ein Grossteil der Radiatoren stammen noch aus dem Eröffnungsjahr 1898.
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Die Mängel in der Infrastruktur waren spätestens seit den 1920-er Jahren immer wieder Thema gewesen. Aber auch die Zustände in Betreuung und Verpflegung waren gerade in den Not-Zeiten alles andere als optimal. Als 1919 Patientenbeschwerden öffentlich werden, bügelt sie die Klinikleitung als „falsch und ungebührlich“ ab.
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Nach einem positiven Volksentscheid 1946 begannen Umbauarbeiten. Die Operationen fanden zwischenzeitlich im Patienten-Waschraum statt. Kurzzeitig musste die Küche ohne Dach auskommen. Baulärm belastete den Betrieb bis zum Abschluss der Arbeiten 1951, also fünf lange Jahre.
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