AUSBAU UND VERÄNDERUNGEN
- TITEL DER GESCHICHTE: AUSBAU UND VERÄNDERUNGEN
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Die ehemalige Fremdenpension Sonnenberg konnte 1910 günstig erworben werden. Diese Klinikerweiterung markiert eine erste Neuorientierung in der medizinischen Ausrichtung. Trotz grossen Patientenandrangs wurden die 30 Betten nicht für die Heilung genutzt, sondern zur Pflege schwerstkranker Frauen, die an fortgeschrittener Tuberkulose litten und voraussichtlich dauerhaft pflegebedürftig bleiben würden.
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Beim Bau der Schweizer Volksheilstätten ging es weniger darum, „ein Universalheilmittel gegen eine unserer gefährlichsten und verbreitetsten Krankheiten zu schaffen, als darum, ein therapeutisches Prinzip, das wegen seiner Kostspieligkeit und Umständlichkeit bisan nur den Kreisen der Bemittelten zugänglich gewesen war und hier sich in vielen Fällen auf das glänzendste bewährt hatte, auch de Armen und dem Mittelstand zu Gute kommen zu lassen.“ (Staub)
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Das Sanatorium war eine streng organisierte Welt der Erwachsenen. Kinder wurden ungern aufgenommen, weil sie schwer in den Klinikablauf integriert werden konnten. 1907 wurde ein eigenes Kinderhaus gebaut. Am 14. August 1908 zogen die ersten Patienten ein. Drei Tage später war es voll besetzt.
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Mit der Eröffnung des Kinderhauses nahm der Anteil junger Patienten bis 1940 stetig zu und betrug zum Schluss etwa 20 Prozent: Jeder fünfte Patient war minderjährig. Insgesamt war die Höhenklinik geprägt von vielen jungen Menschen. Der Anteil der bis 40-Jährigen betrug 70 Prozent.
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In den 1940-er Jahren änderte sich die Situation. Wirksame Medikamente zur Behandlung von Tuberkulose wurden entdeckt. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen dämmten die Krankheit zusätzlich ein. Eine Schliessung der Sanatorien Wald und Clavadel stand Ende der 1970-er Jahre zur Diskussion.
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