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GESCHICHTEN. Bilderzählungen

BEVÖLKERUNGSWACHSTUM

  • TITEL DER GESCHICHTE: BEVÖLKERUNGSWACHSTUM
  • Teaser Image BG:
  • GESCHICHTEN-BILDER:
    • Image: BEVÖLKERUNGSWACHSTUM, Bildlegende:

      Nicht nur, aber besonders auch Ried: Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wuchsen Wald und seine Aussenwachten enorm. Ausschlaggebend dafür war die Erteilung des Marktrechts sowie die boomende Heimarbeit.

    • Image: STARKES RIED, Bildlegende:

      Um das Jahr 1750 war die Gemeinde Wald gemessen an seinen 2'400 Einwohnern der Platzhirsch im weiten Umkreis. Wald war grösser als Rüti (701 Einwohner), Wetzikon (1547 Einwohner) und Hinwil (1787 Einwohner). Ried war die zahlenmässig stärkste Aussenwacht und konnte entsprechend selbstbewusst auftreten. Das belegen eine ganze Reihe von Anekdoten...

    • Image: EINE KIRCHE FÜR RIED, Bildlegende:

      Kein Wunder, versuchten die meisten Pilger, das Gemeindegebiet möglichst rasch zu durchqueren. Schliesslich war es die letzte Etappe, bevor der Blick über den Zürichsee die Reiseetappe Einsiedeln ahnen lässt.

    • Image: BRANDBRIEF NACH ZÜRICH, Bildlegende:

      „Schon lange habe ich die aus dem engen Raum sich ergebenden Nöte beseufzen müssen, sitzen doch oftmals 14–15 Personen eng gedrängt in den 12 Schuh [3,60m] langen Bänken. Es ist nicht selten, dass draussen Leute vor den Eingängen stehen zu bleiben gezwungen sind und dass der Plätze willen leider sogar gelegentlich Streit entsteht."

    • Image: NEUBAU IN WALD, Bildlegende:

      Das Gesuch wird abgeschmettert. Der in der Ostschweiz aktive Baumeister Jakob Grubenmann baut als Generalunternehmer die neue Kirche. Er starb im darauffolgenden Jahr. Was für ein Mensch war Grubenmann? Die Kirche von St. Gallenkappel hatte er ein paar Jahre vor Wald gebaut. Hier ist Grubenmann übrigens bis heute prominent porträtiert: inmitten von Wucherern und Betrügern.

    • Image: SCHULSTREIT MIT METTLEN, Bildlegende:

      Ein kantonales Gesetz sah 1904 den Zusammenschluss von kleineren Wachtschulen vor. Die starken Aussenwachten Ried, Hittenberg und Hüebli, die aus eigener Kraft ihr Schulwesen organisiert und finanziert hatten, widersetzten sich. Nicht zuletzt fürchteten sie um ihre Unabhängigkeit. Trotzdem: 1907 wurde vom Kantonsrat die Totalvereinigug beschlossen. Seither gibt es für die Primarschule nur noch eine Schulbehörde.