EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE
- TITEL DER GESCHICHTE: EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE
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Natürlich gab es bereits ein reges Dorfleben, lange bevor die Bahnhofstrasse entstand. Die Musik spielte damals auf dem Schlipf, Dorf- und dem Schwertplatz.
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Vor allem der Dorfplatz mit dem „Hotel Couronne d‘Or“ (Krone) wirkte geradezu mondän. Regelmässig war er auch Schauplatz artistischer Vorführungen der Knie-Familie.
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Wer am Dorfplatz wohnte, hatte Glück, denn nur der Blick aus dem Fenster war gratis. Alle anderen Zuschauer mussten bei den Freiluftspektakeln 10 Rappen Eintrittsgeld bezahlen.
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Man nimmt das heute nicht mehr unmittelbar wahr, aber der Dorfplatz ist so etwas wie die natürliche Mitte Walds. Hier kreuzen sich die Strassen aus allen Richtungen. Im Bild zu sehen ist das historische Zollhaus. Bis zu seinem Brand war es ein markanter Blickfang.
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Auf dem Schlipfplatz wurde Chilbi gefeiert und Vieh gehandelt. Wo heute Parkplätze ausgewiesen sind, spielten früher Buben Fussball.
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Auf dem Schwertplatz wurde geturnt. Schliesslich war im heutigen Gemeindehaus die Primarschule untergebracht. Erst im Zug des Bahnhofstrassenbaus wurde der Turnplatz auf den Schlipfplatz verlegt.
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Die „Goldene Krone„ war das erste Haus am Platz. Hier spielte sich bis zum Bau der Bahnhofstrasse das Dorfleben ab, bis hin zu artistischen Vorführungen der Familie Knie. „Bei aller ächt schweizerischen Eigenart hat die verehrte Geschäftsreisendenmutter 33 Jahre lang in wirklicher Liebe den gehetzt reisenden Kaufmann musterhafte Pflege angedeihen lassen„, schreibt das Volksblatt am Bachtel 1896.
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Von 1638 an wohnte hier der vereidigte Zoller, der die korrekten Zollabgaben auf dem Walder Wochenmarkt überwachte. Mit der Abschaffung der Zölle 1836 ging das Haus zunächst an die Gemeinde, danach betrieb hier ein ehemaliger Zoller eine Wirtschaft, Bäckerei sowie die Brückenwaage am Dorfplatz. Das markante Fachwerkhaus brannte 2006 ab und wurde abgerissen.
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Alle grossen Festzüge endeten selbstverständlich am Dorfplatz.
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Der Verkehr hielt sich in Grenzen. Man konnte noch seelenruhig auf der Strasse bummeln. Der breite Aufgang zur Kirche zeigt: Die Szene wurde vor der Verbreiterung der Sanatoriumstrasse aufgenommen, in deren Folge man eine neue Lösung für das Westportal brauchte.
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