BAU DER BAHNHOFSTRASSE
- TITEL DER GESCHICHTE: BAU DER BAHNHOFSTRASSE
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Der (nach langem Streit endlich geplante) Bahnhof lag eigentlich unvorteilhaft weit ausserhalb des Dorfes. Drei Varianten für die Anbindung standen 1876 zur Diskussion. Eine Strasse vom Dorfzentrum zum Bahnhof schien die vernünftigste Lösung.
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Für einmal gab es schnelle und klare Entscheidungen. Obwohl für den Bau grosser Aufwand betrieben werden musste: Beinahe die Hälfte der Strasse führte durch sumpfiges Gebiet, in dem die Kinder Krebse und Molche fingen.
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Hätte die Schulgemeinde 900 Quadratfuss, knapp 95 Quadratmeter, Land um die Primarschule (dem heutigen Gemeindehaus) nicht abgetreten, wäre der Bau der Bahnhofstrasse nicht möglich gewesen. Wald hätte heute ein anderes Gesicht.
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Der Bau war offenbar in der Rekordzeit von 72 Arbeitstagen erledigt.
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Wieviel Erdreich für die Bahnhofstrasse bewegt und aufgeschüttet werden musste, fällt heute erst auf den zweiten Blick auf. Offensichtlich wird es, wenn man die Gebäude in Bahnhofsnähe von ihrer Rückseite betrachtet.
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Stein und Geröll, mit dem das Sumpfland aufgeschüttet und befestigt wurde, stammte von Durchbrüchen und Tunnelbauten entlang der neuen Bahnstrecke.
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Die Bahnhofstrasse war keineswegs von Anfang an ein Boulevard. Anfangs fehlte zumindest teilweise die Pflästerung.
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Viele Hauseingänge entlang der Bahnhofstrasse sind erhöht. Ein Hinweis auf den anfangs schlechten Strassenzustand? Das Volksblatt am Bachtel klagt: „Wenn die Gräben geöffnet und dem Wasser Ablauf geschaffen würde... befänden [sie] sich nicht ... in so jämmerlichem, für die Gemeinde eigentlich beschämenden Zustand.“ (9. März 1905)
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Aller Klagen zum Trotz siedelten sich rasch Wirtshäuser und Ladenlokale an.
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Was etwa wäre Wald ohne das „Café Gabriel“? Es ist eine der inoffiziellen Walder Institutionen und ein beliebter Treffpunkt nicht nur an sonnigen Sonntagmorgen.
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