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Die Bahnhofstrasse

GESCHICHTEN
WALDS FESTMEILE
WALDS FESTMEILE

WALDS FESTMEILE

Die Bahnhofstrasse ist aus Wald nicht mehr wegzudenken. Sie ist Einkaufs- und Festmeile. Zur Fasnacht, an den Markttagen oder wenn die Silvesterchläuse das Jahr ausläuten, wird die Bahnhofstrasse kurzerhand zur Fussgängerzone, in der sich die Menschen drängen.

FÜR ALLE

Die Umgestaltung 2005 in eine Begegnungszone war eine wichtige Aufwertung für das Dorfleben: Sie sollte für Fussgänger attraktiv sein und zum Verweilen einladen, ohne den Verkehr ganz auszusperren.

    WALDS FESTMEILE

    Die Bahnhofstrasse ist aus Wald nicht mehr wegzudenken. Sie ist Einkaufs- und Festmeile. Zur Fasnacht, an den Markttagen oder wenn die Silvesterchläuse das Jahr ausläuten, wird die Bahnhofstrasse kurzerhand zur Fussgängerzone, in der sich die Menschen drängen.

    FÜR ALLE

    Die Umgestaltung 2005 in eine Begegnungszone war eine wichtige Aufwertung für das Dorfleben: Sie sollte für Fussgänger attraktiv sein und zum Verweilen einladen, ohne den Verkehr ganz auszusperren.

      WALD ROLLT
      WALD ROLLT

      WALD ROLLT

      Verkehrsberuhigt? Wenn alle zwei Jahre „Wald rollt“, dann knattern Oldtimer unterschiedlichster Provenienz durch die Bahnhofstrasse. Und das Publikum ist meist stilecht gekleidet.

      WALD ROLLT

      Ob motorisiert...

      WALD ROLLT

      ...oder per pedes...

      WALD ROLLT

      ...die sprichwörtlichen guten alten Zeiten...

      WALD ROLLT

      ...mit ihrem gemächlichen Rhythmus...

      WALD ROLLT

      ...scheinen manchmal in Wald...

      WALD ROLLT

      ...noch gar nicht so lange vergangen zu sein..

        WALD ROLLT

        Verkehrsberuhigt? Wenn alle zwei Jahre „Wald rollt“, dann knattern Oldtimer unterschiedlichster Provenienz durch die Bahnhofstrasse. Und das Publikum ist meist stilecht gekleidet.

        WALD ROLLT

        Ob motorisiert...

        WALD ROLLT

        ...oder per pedes...

        WALD ROLLT

        ...die sprichwörtlichen guten alten Zeiten...

        WALD ROLLT

        ...mit ihrem gemächlichen Rhythmus...

        WALD ROLLT

        ...scheinen manchmal in Wald...

        WALD ROLLT

        ...noch gar nicht so lange vergangen zu sein..

          SILVESTERCHLÄUSE
          SILVESTERCHLÄUSE

          SILVESTERCHLÄUSE

          Am Silvesterabend gehört die Bahnhofstrasse traditionell den Walder Silvesterchläusen. Vom Bahnhof ziehen sie gemeinsam zum Schwertplatz, um vor dem Gemeindehaus allen ein gutes neues Jahr einzuläuten.

          KULTURFEST

          Beim Kulturfest zeigte sich entlang der Bahnhofstrasse, wie viele Künstler in Wald ihre Heimat haben. Bekannte und verborgene Talente zeigten ihr Können. Von Musik bis zu spektakulären Feuerskulpturen bot das Fest eine beeindruckende Vielfalt.

          WALDER MÄRT

          Der Walder Märt – jeweils zwei Tage lang im Frühjahr und im Herbst – ist eine Institution...

          WALDER MÄRT

          ...für die man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

          WALDER MÄRT

          Hungern muss niemand. Nahrhaft-Hochkalorisches befindet sich damals wie heute im Angebot.

          WALDER MÄRT

          Der Märt ist eine Attraktion für alle. Auf dem Bild von 1977 etwa Luftballons für die Kleinen...

          WALDER MÄRT

          ...und Spielzeug für die Grossen. Bei manchen Standbetreibern war Wald als schwieriges Pflastergefürchtet: Der Walder lässt sich nicht jeden Kram andrehen.

          CAFE CITY

          Ein Zeichen mondäner Selbstüberschätzung? Das Café City in der Bahnhofstrasse war jedenfalls eine Ansage. Das Café ist längst Geschichte. Der überaus zweckmässige Bau steht leider immer noch.

          FRISCHES VOM MARKT

          Da doch lieber unprätentiöses Dorfleben am Schwertplatz. Grüne Kiste ganz ursprünglich.

            SILVESTERCHLÄUSE

            Am Silvesterabend gehört die Bahnhofstrasse traditionell den Walder Silvesterchläusen. Vom Bahnhof ziehen sie gemeinsam zum Schwertplatz, um vor dem Gemeindehaus allen ein gutes neues Jahr einzuläuten.

            KULTURFEST

            Beim Kulturfest zeigte sich entlang der Bahnhofstrasse, wie viele Künstler in Wald ihre Heimat haben. Bekannte und verborgene Talente zeigten ihr Können. Von Musik bis zu spektakulären Feuerskulpturen bot das Fest eine beeindruckende Vielfalt.

            WALDER MÄRT

            Der Walder Märt – jeweils zwei Tage lang im Frühjahr und im Herbst – ist eine Institution...

            WALDER MÄRT

            ...für die man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

            WALDER MÄRT

            Hungern muss niemand. Nahrhaft-Hochkalorisches befindet sich damals wie heute im Angebot.

            WALDER MÄRT

            Der Märt ist eine Attraktion für alle. Auf dem Bild von 1977 etwa Luftballons für die Kleinen...

            WALDER MÄRT

            ...und Spielzeug für die Grossen. Bei manchen Standbetreibern war Wald als schwieriges Pflastergefürchtet: Der Walder lässt sich nicht jeden Kram andrehen.

            CAFE CITY

            Ein Zeichen mondäner Selbstüberschätzung? Das Café City in der Bahnhofstrasse war jedenfalls eine Ansage. Das Café ist längst Geschichte. Der überaus zweckmässige Bau steht leider immer noch.

            FRISCHES VOM MARKT

            Da doch lieber unprätentiöses Dorfleben am Schwertplatz. Grüne Kiste ganz ursprünglich.

              EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE
              EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE

              EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE

              Natürlich gab es bereits ein reges Dorfleben, lange bevor die Bahnhofstrasse entstand. Die Musik spielte damals auf dem Schlipf, Dorf- und dem Schwertplatz.

              DORFPLATZ

              Vor allem der Dorfplatz mit dem Hotel Couronne d‘Or (Krone) wirkte geradezu mondän. Regelmässig war er auch Schauplatz artistischer Vorführungen der Knie-Familie.

              FREILUFT-THEATER

              Wer am Dorfplatz wohnte, hatte Glück, denn nur der Blick aus dem Fenster war gratis. Alle anderen Zuschauer mussten bei den Freiluftspektakeln 10 Rappen Eintrittsgeld bezahlen.

              DREH- UND ANGELPUNKT

              Man nimmt das heute nicht mehr unmittelbar wahr, aber der Dorfplatz ist so etwas wie die natürliche Mitte Walds. Hier kreuzen sich die Strassen aus allen Richtungen. Im Bild zu sehen ist das historische Zollhaus. Bis zu seinem Brand war es ein markanter Blickfang.

              SCHLIPFPLATZ

              Auf dem Schlipfplatz wurde Chilbi gefeiert und Vieh gehandelt. Wo heute Parkplätze ausgewiesen sind, spielten früher Buben Fussball.

              SCHWERTPLATZ

              Auf dem Schwertplatz wurde geturnt. Schliesslich war im heutigen Gemeindehaus die Primarschule untergebracht. Erst im Zug des Bahnhofstrassenbaus wurde der Turnplatz auf den Schlipfplatz verlegt.

              COURONNE D'OR

              Die „Goldene Krone„ war das erste Haus am Platz. Hier spielte sich bis zum Bau der Bahnhofstrasse das Dorfleben ab, bis hin zu artistischen Vorführungen der Familie Knie. „Bei aller ächt schweizerischen Eigenart hat die verehrte Geschäftsreisendenmutter 33 Jahre lang in wirklicher Liebe den gehetzt reisenden Kaufmann musterhafte Pflege angedeihen lassen„, schreibt das Volksblatt am Bachtel 1896.

              ZOLLHAUS

              Von 1638 an wohnte hier der vereidigte Zoller, der die korrekten Zollabgaben auf dem Walder Wochenmarkt überwachte. Mit der Abschaffung der Zölle 1836 ging das Haus zunächst an die Gemeinde, danach betrieb hier ein ehemaliger Zoller eine Wirtschaft, Bäckerei sowie die Brückenwaage am Dorfplatz. Das markante Fachwerkhaus brannte 2006 ab und wurde abgerissen.

              TREFFPUNKT

              Alle grossen Festzüge endeten selbstverständlich am Dorfplatz.

              VERKEHRSBERUHIGTE ZONE

              Der Verkehr hielt sich in Grenzen. Man konnte noch seelenruhig auf der Strasse bummeln. Der breite Aufgang zur Kirche zeigt: Die Szene wurde vor der Verbreiterung der Sanatoriumstrasse aufgenommen, in deren Folge man eine neue Lösung für das Westportal brauchte.

                EIN LEBEN OHNE BAHNHOFSTRASSE

                Natürlich gab es bereits ein reges Dorfleben, lange bevor die Bahnhofstrasse entstand. Die Musik spielte damals auf dem Schlipf, Dorf- und dem Schwertplatz.

                DORFPLATZ

                Vor allem der Dorfplatz mit dem Hotel Couronne d‘Or (Krone) wirkte geradezu mondän. Regelmässig war er auch Schauplatz artistischer Vorführungen der Knie-Familie.

                FREILUFT-THEATER

                Wer am Dorfplatz wohnte, hatte Glück, denn nur der Blick aus dem Fenster war gratis. Alle anderen Zuschauer mussten bei den Freiluftspektakeln 10 Rappen Eintrittsgeld bezahlen.

                DREH- UND ANGELPUNKT

                Man nimmt das heute nicht mehr unmittelbar wahr, aber der Dorfplatz ist so etwas wie die natürliche Mitte Walds. Hier kreuzen sich die Strassen aus allen Richtungen. Im Bild zu sehen ist das historische Zollhaus. Bis zu seinem Brand war es ein markanter Blickfang.

                SCHLIPFPLATZ

                Auf dem Schlipfplatz wurde Chilbi gefeiert und Vieh gehandelt. Wo heute Parkplätze ausgewiesen sind, spielten früher Buben Fussball.

                SCHWERTPLATZ

                Auf dem Schwertplatz wurde geturnt. Schliesslich war im heutigen Gemeindehaus die Primarschule untergebracht. Erst im Zug des Bahnhofstrassenbaus wurde der Turnplatz auf den Schlipfplatz verlegt.

                COURONNE D'OR

                Die „Goldene Krone„ war das erste Haus am Platz. Hier spielte sich bis zum Bau der Bahnhofstrasse das Dorfleben ab, bis hin zu artistischen Vorführungen der Familie Knie. „Bei aller ächt schweizerischen Eigenart hat die verehrte Geschäftsreisendenmutter 33 Jahre lang in wirklicher Liebe den gehetzt reisenden Kaufmann musterhafte Pflege angedeihen lassen„, schreibt das Volksblatt am Bachtel 1896.

                ZOLLHAUS

                Von 1638 an wohnte hier der vereidigte Zoller, der die korrekten Zollabgaben auf dem Walder Wochenmarkt überwachte. Mit der Abschaffung der Zölle 1836 ging das Haus zunächst an die Gemeinde, danach betrieb hier ein ehemaliger Zoller eine Wirtschaft, Bäckerei sowie die Brückenwaage am Dorfplatz. Das markante Fachwerkhaus brannte 2006 ab und wurde abgerissen.

                TREFFPUNKT

                Alle grossen Festzüge endeten selbstverständlich am Dorfplatz.

                VERKEHRSBERUHIGTE ZONE

                Der Verkehr hielt sich in Grenzen. Man konnte noch seelenruhig auf der Strasse bummeln. Der breite Aufgang zur Kirche zeigt: Die Szene wurde vor der Verbreiterung der Sanatoriumstrasse aufgenommen, in deren Folge man eine neue Lösung für das Westportal brauchte.

                  BAU DER BAHNHOFSTRASSE
                  BAU DER BAHNHOFSTRASSE

                  BAU DER BAHNHOFSTRASSE

                  Der (nach langem Streit endlich geplante) Bahnhof lag eigentlich unvorteilhaft weit ausserhalb des Dorfes. Drei Varianten für die Anbindung standen 1876 zur Diskussion. Eine Strasse vom Dorfzentrum zum Bahnhof schien die vernünftigste Lösung.

                  EIN WEG INS NICHTS

                  Für einmal gab es schnelle und klare Entscheidungen. Obwohl für den Bau grosser Aufwand betrieben werden musste: Beinahe die Hälfte der Strasse führte durch sumpfiges Gebiet, in dem die Kinder Krebse und Molche fingen.

                  BAUGRUND-ROCHADEN

                  Hätte die Schulgemeinde 900 Quadratfuss, knapp 95 Quadratmeter, Land um die Primarschule (dem heutigen Gemeindehaus) nicht abgetreten, wäre der Bau der Bahnhofstrasse nicht möglich gewesen. Wald hätte heute ein anderes Gesicht.

                  JETZT NICHT TRÖDELN!

                  Der Bau war offenbar in der Rekordzeit von 72 Arbeitstagen erledigt.

                  RÜCKANSICHTEN

                  Wieviel Erdreich für die Bahnhofstrasse bewegt und aufgeschüttet werden musste, fällt heute erst auf den zweiten Blick auf. Offensichtlich wird es, wenn man die Gebäude in Bahnhofsnähe von ihrer Rückseite betrachtet.

                  RECYCLING

                  Stein und Geröll, mit dem das Sumpfland aufgeschüttet und befestigt wurde, stammte von Durchbrüchen und Tunnelbauten entlang der neuen Bahnstrecke.

                  NEUE ACHSE

                  Die Bahnhofstrasse war keineswegs von Anfang an ein Boulevard. Anfangs fehlte zumindest teilweise die Pflästerung.

                  FLANIER- UND EINKAUFSMEILE?

                  Viele Hauseingänge entlang der Bahnhofstrasse sind erhöht. Ein Hinweis auf den anfangs schlechten Strassenzustand? Das Volksblatt am Bachtel klagt: „Wenn die Gräben geöffnet und dem Wasser Ablauf geschaffen würde... befänden [sie] sich nicht ... in so jämmerlichem, für die Gemeinde eigentlich beschämenden Zustand.“ (9. März 1905)

                  Aller Klagen zum Trotz siedelten sich rasch Wirtshäuser und Ladenlokale an.

                  INSTITUTIONEN ENTSTEHEN

                  Was etwa wäre Wald ohne das „Café Gabriel“? Es ist eine der inoffiziellen Walder Institutionen und ein beliebter Treffpunkt nicht nur an sonnigen Sonntagmorgen.

                    BAU DER BAHNHOFSTRASSE

                    Der (nach langem Streit endlich geplante) Bahnhof lag eigentlich unvorteilhaft weit ausserhalb des Dorfes. Drei Varianten für die Anbindung standen 1876 zur Diskussion. Eine Strasse vom Dorfzentrum zum Bahnhof schien die vernünftigste Lösung.

                    EIN WEG INS NICHTS

                    Für einmal gab es schnelle und klare Entscheidungen. Obwohl für den Bau grosser Aufwand betrieben werden musste: Beinahe die Hälfte der Strasse führte durch sumpfiges Gebiet, in dem die Kinder Krebse und Molche fingen.

                    BAUGRUND-ROCHADEN

                    Hätte die Schulgemeinde 900 Quadratfuss, knapp 95 Quadratmeter, Land um die Primarschule (dem heutigen Gemeindehaus) nicht abgetreten, wäre der Bau der Bahnhofstrasse nicht möglich gewesen. Wald hätte heute ein anderes Gesicht.

                    JETZT NICHT TRÖDELN!

                    Der Bau war offenbar in der Rekordzeit von 72 Arbeitstagen erledigt.

                    RÜCKANSICHTEN

                    Wieviel Erdreich für die Bahnhofstrasse bewegt und aufgeschüttet werden musste, fällt heute erst auf den zweiten Blick auf. Offensichtlich wird es, wenn man die Gebäude in Bahnhofsnähe von ihrer Rückseite betrachtet.

                    RECYCLING

                    Stein und Geröll, mit dem das Sumpfland aufgeschüttet und befestigt wurde, stammte von Durchbrüchen und Tunnelbauten entlang der neuen Bahnstrecke.

                    NEUE ACHSE

                    Die Bahnhofstrasse war keineswegs von Anfang an ein Boulevard. Anfangs fehlte zumindest teilweise die Pflästerung.

                    FLANIER- UND EINKAUFSMEILE?

                    Viele Hauseingänge entlang der Bahnhofstrasse sind erhöht. Ein Hinweis auf den anfangs schlechten Strassenzustand? Das Volksblatt am Bachtel klagt: „Wenn die Gräben geöffnet und dem Wasser Ablauf geschaffen würde... befänden [sie] sich nicht ... in so jämmerlichem, für die Gemeinde eigentlich beschämenden Zustand.“ (9. März 1905)

                    Aller Klagen zum Trotz siedelten sich rasch Wirtshäuser und Ladenlokale an.

                    INSTITUTIONEN ENTSTEHEN

                    Was etwa wäre Wald ohne das „Café Gabriel“? Es ist eine der inoffiziellen Walder Institutionen und ein beliebter Treffpunkt nicht nur an sonnigen Sonntagmorgen.

                      SONDERZÜGE UND EMPFÄNGE
                      SONDERZÜGE UND EMPFÄNGE

                      SONDERZÜGE UND EMPFÄNGE

                      Im Laufe der Jahre war die Bahnhofstrasse immer wieder Schauplatz von grossen Vereinsempfängen, Feierlichkeiten und auch Sportveranstaltungen. 

                      MILITÄRISCHE DISZIPLIN

                      Während des 2. Weltkriegs marschierten 1941 polnische Internierte durch die Bahnhofstrasse. Das Volksblatt vom Bachtel schwärmt: „Eine mustergültige Disziplin, ein vorbildlicher Korpsgeist zeichnet diese Soldaten aus. Untadelig wie ihre sauberen Uniformen, an denen nicht das geringste fehlt, ist die ganze militärische Haltung.“

                      WALD ROLLT

                      Auch schweres Geschütz rollte durch die Bahnhofstrasse...

                      WALD TURNT

                      ...während man anlässlich des Verbandsturnfestes 1919 stolz...

                      JUGEND TRAINIERT

                      ...aber pazifistisch Muskelkraft demonstrierte.

                      MIT SCHWUNG INS JAHRHUNDERT

                      Die Kantonale Landwirtschaftliche Ausstellung 1900 ist ein Riesen-Spektakel in und um Wald. Die Gemeinde strotzt zu dieser Zeit vor Kraft, der Textilindustrie sei Dank.

                      ENDLICH IM MITTELPUNKT

                      Das „Zürcher Volksblatt“ wird angesichts der Landwirtschafts-Schau geradezu poetisch und dichtet: „Lasst ruhn Euer Tagwerk, zur Ausstellung wallt! Zu schauen des Bauernstandes Leben und Streben. Steiget herauf aus den neblichten Gauen! Ziehet hinaus nach dem festlich geschmückten Wald.“

                      SPANISCH-BRÖTLI-BAHN

                      Per Dampflok durch die Bahnhofstrasse: Anlässlich eines Eisenbahnfestes der Bahnlinie Wald-Rüti 1947 veranstalteten die Schulkinder einen Umzug.

                        SONDERZÜGE UND EMPFÄNGE

                        Im Laufe der Jahre war die Bahnhofstrasse immer wieder Schauplatz von grossen Vereinsempfängen, Feierlichkeiten und auch Sportveranstaltungen. 

                        MILITÄRISCHE DISZIPLIN

                        Während des 2. Weltkriegs marschierten 1941 polnische Internierte durch die Bahnhofstrasse. Das Volksblatt vom Bachtel schwärmt: „Eine mustergültige Disziplin, ein vorbildlicher Korpsgeist zeichnet diese Soldaten aus. Untadelig wie ihre sauberen Uniformen, an denen nicht das geringste fehlt, ist die ganze militärische Haltung.“

                        WALD ROLLT

                        Auch schweres Geschütz rollte durch die Bahnhofstrasse...

                        WALD TURNT

                        ...während man anlässlich des Verbandsturnfestes 1919 stolz...

                        JUGEND TRAINIERT

                        ...aber pazifistisch Muskelkraft demonstrierte.

                        MIT SCHWUNG INS JAHRHUNDERT

                        Die Kantonale Landwirtschaftliche Ausstellung 1900 ist ein Riesen-Spektakel in und um Wald. Die Gemeinde strotzt zu dieser Zeit vor Kraft, der Textilindustrie sei Dank.

                        ENDLICH IM MITTELPUNKT

                        Das „Zürcher Volksblatt“ wird angesichts der Landwirtschafts-Schau geradezu poetisch und dichtet: „Lasst ruhn Euer Tagwerk, zur Ausstellung wallt! Zu schauen des Bauernstandes Leben und Streben. Steiget herauf aus den neblichten Gauen! Ziehet hinaus nach dem festlich geschmückten Wald.“

                        SPANISCH-BRÖTLI-BAHN

                        Per Dampflok durch die Bahnhofstrasse: Anlässlich eines Eisenbahnfestes der Bahnlinie Wald-Rüti 1947 veranstalteten die Schulkinder einen Umzug.

                          KOPFBAHNHOF?
                          KOPFBAHNHOF?

                          KOPFBAHNHOF?

                          Es bleibt eine beständige Herausforderung, die Bahnhofstrasse als „Begegnungszone“ attraktiv zu halten. Mit Einkaufsmöglichkeiten jenseits der Grossverteiler sowie Angeboten und Veranstaltungen, die Wald unverwechselbar machen. 

                          NEUE PERSPEKTIVEN

                          Noch ist das Zukunftsmusik. Aber die moderne Umgestaltung des Bahnhofplatzes steht an. Vielleicht ergeben sich daraus auch Möglichkeiten, den Schlipfplatz aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.

                            KOPFBAHNHOF?

                            Es bleibt eine beständige Herausforderung, die Bahnhofstrasse als „Begegnungszone“ attraktiv zu halten. Mit Einkaufsmöglichkeiten jenseits der Grossverteiler sowie Angeboten und Veranstaltungen, die Wald unverwechselbar machen. 

                            NEUE PERSPEKTIVEN

                            Noch ist das Zukunftsmusik. Aber die moderne Umgestaltung des Bahnhofplatzes steht an. Vielleicht ergeben sich daraus auch Möglichkeiten, den Schlipfplatz aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.