KULTURLAND
Unberührte Natur? Von wegen! Man übersieht leicht, dass es sich bei dem scheinbar ursprünglichen Idyll um eine aufwendig inszenierte Kulturlandschaft handelt.
KULTURLAND
Nicht nur die Wege und Stege müssen regelmässig gepflegt werden. Auch die vielen kleinen Staustufen und Treppen für den Schmittenbach und seine Nebenarme wollen unterhalten sein.
KULTURLAND
„Ist es dem Verschönerungsverein bekannt, dass die Anlagen im Sagenaintobel sich seit einiger Zeit im verwahrlosten Zustand befinden und dass bei dem Unwetter der letzten Woche die zur „Hölle“ führenden Brücken samt und sonderns vom Bach weggerissen worden sind, und was gedenkt er zu tun?“ (Volksblatt vom 11. Juli 1930)
KULTURLAND
Ende der 1970er Jahre konkretisieren sich Pläne, den Wanderweg bis zum Ger zu verlängern. Das bedeutete ein zusätzlicher Wanderweg durch anspruchsvolles Gelände, über zehn Brücken und drei Furte.
KULTURLAND
Am 24. Juni 1981 wird der neue Streckenabschnitt eröffnet.
KULTURLAND
Aber dass es sich hier um einen vergleichsweise jungen Wegteil handelt, spielt keine Rolle. Wer durch das Tobel läuft, hat das Gefühl, alles sei immer schon da gewesen.
KULTURLAND
Unberührte Natur? Von wegen! Man übersieht leicht, dass es sich bei dem scheinbar ursprünglichen Idyll um eine aufwendig inszenierte Kulturlandschaft handelt.
KULTURLAND
Nicht nur die Wege und Stege müssen regelmässig gepflegt werden. Auch die vielen kleinen Staustufen und Treppen für den Schmittenbach und seine Nebenarme wollen unterhalten sein.
KULTURLAND
„Ist es dem Verschönerungsverein bekannt, dass die Anlagen im Sagenaintobel sich seit einiger Zeit im verwahrlosten Zustand befinden und dass bei dem Unwetter der letzten Woche die zur „Hölle“ führenden Brücken samt und sonderns vom Bach weggerissen worden sind, und was gedenkt er zu tun?“ (Volksblatt vom 11. Juli 1930)
KULTURLAND
Ende der 1970er Jahre konkretisieren sich Pläne, den Wanderweg bis zum Ger zu verlängern. Das bedeutete ein zusätzlicher Wanderweg durch anspruchsvolles Gelände, über zehn Brücken und drei Furte.
KULTURLAND
Am 24. Juni 1981 wird der neue Streckenabschnitt eröffnet.
KULTURLAND
Aber dass es sich hier um einen vergleichsweise jungen Wegteil handelt, spielt keine Rolle. Wer durch das Tobel läuft, hat das Gefühl, alles sei immer schon da gewesen.
SAGENRAINTOBEL
Das Idyll lebt. Besonders an heissen Tagen wird entlang des Schmittenbachs gejoggt, gewandert und gebrötelt. Die Feuerstellen sind begehrt.
SAGENRAINTOBEL
Doch selbst zur Hochsaison gibt es noch genügend stille Flecken, um dem Alltag zu entfliehen und die Gedanken wandern zu lassen.
SAGENRAINTOBEL
Das Walder Sagenraintobel ist Entschleunigung pur. Wer sich die Zeit nimmt, mit allen Sinnen auf Details zu achten, wird besonders belohnt.
SAGENRAINTOBEL
Frühaufsteher erleben die besondere Magie des Ortes, sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Zweige brechen. Kann es eine schönere Licht-Show geben?
SAGENRAINTOBEL
Morgens ändert sich das Farbenspiel im Minutentakt.
SAGENRAINTOBEL
Und Schritt für Schritt.
SAGENRAINTOBEL
Immer wieder lohnt auch der Blick zurück: die kleinen Dinge verstecken sich gerne.
SAGENRAINTOBEL
Wer durchs Tobel wandert, wechselt ständig die Seiten – und damit seine Perspektive.
SAGENRAINTOBEL
Das Idyll lebt. Besonders an heissen Tagen wird entlang des Schmittenbachs gejoggt, gewandert und gebrötelt. Die Feuerstellen sind begehrt.
SAGENRAINTOBEL
Doch selbst zur Hochsaison gibt es noch genügend stille Flecken, um dem Alltag zu entfliehen und die Gedanken wandern zu lassen.
SAGENRAINTOBEL
Das Walder Sagenraintobel ist Entschleunigung pur. Wer sich die Zeit nimmt, mit allen Sinnen auf Details zu achten, wird besonders belohnt.
SAGENRAINTOBEL
Frühaufsteher erleben die besondere Magie des Ortes, sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Zweige brechen. Kann es eine schönere Licht-Show geben?
SAGENRAINTOBEL
Morgens ändert sich das Farbenspiel im Minutentakt.
SAGENRAINTOBEL
Und Schritt für Schritt.
SAGENRAINTOBEL
Immer wieder lohnt auch der Blick zurück: die kleinen Dinge verstecken sich gerne.
SAGENRAINTOBEL
Wer durchs Tobel wandert, wechselt ständig die Seiten – und damit seine Perspektive.
EIN SOZIALES PROJEKT
Die Entstehung des Sagenraintobel ist ein gutes Beispiel für die Sozialpolitik der Walder Textilunternehmen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.
EIN SOZIALES PROJEKT
Der Textilfabrikant Ferdinand Oberholzer unterstützte das Vorhaben tatkräftig, das Tobel gut zugänglich zu machen. Grosse Bereiche des Sagenraintobels befanden sich im Besitz der Familie.
EIN SOZIALES PROJEKT
Zentrale Idee war, Erholungsgebiet für die Arbeiterfamilien zu schaffen, das leicht zu erreichen war. Unmittelbares Vorbild war Adolf Guyer-Zeller, der in der Nähe von Bauma zwischen 1890 und 1900 sieben unterschiedliche Wanderwege nach seinen Ideen bauen liess.
EIN SOZIALES PROJEKT
Am 26. Juli 1902 meldet das Volksblatt vom Bachtel: „Der hiesige Verschönerungsverein, mit tatkräftiger Unterstützung des Hrn. F. Oberholzer, Fabrikant, Sagenrain, hat im Laufe dieses Jahres in aller Stille ein bescheidenes Werk erschaffen, das verdient, allen Naturfreunden zum Besuch empfohlen zu werden. Es betrifft dies die Zugänglichmachung der interessanten Tobelschlucht im Sagenrain.“...
EIN SOZIALES PROJEKT
...Folgt man beim dortigen Hochkamin dem rechts abzweigenden Weg ins Sagenraintobel, so wird der Besucher mit Vergnügen gewahren, wie gut angelegte Wege durchs schattige Dunkel des Tobelwaldes führen; neuerstellte, solide Stege überbrücken den rauschenden Bach, oder gar die jungen Kunsen, die in Bildung begriffen sind. Auch an Felsblöcken, großen und kleinen, mit lustig drauflosgrünenden Tännchen fehlt es nicht...
EIN SOZIALES PROJEKT
... Eine stets besetzte eigentliche Rundhöhle mit Bänken und Tischen eingangs im Tobel zeigt wie noch manch lauschiges Plätzchen mitten im Grünen drin zur Sommerszeit zum lieblichen Aufenthaltsorte werden könnte, wenn opferwillige Naturfreunde einfache Bänklein errichten wollten.“
EIN SOZIALES PROJEKT
Nicht nur in den diversen Webereiweihern, sogar im relativ kühlen Schmittenbach wurde gebadet. Der „Buebetümpel“ befand sich etwa 200 Meter hinter der Barriere am Tunnel; die Mädchen planschten etwas weiter unten, versteckt hinter dem Reservoir. Als Badeanzüge dienten aufgeschnitten Kissenbezüge. Das Bild zeigt Rekonstruktionen dieser pragmatischen Bademode.
EIN SOZIALES PROJEKT
Die Entstehung des Sagenraintobel ist ein gutes Beispiel für die Sozialpolitik der Walder Textilunternehmen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.
EIN SOZIALES PROJEKT
Der Textilfabrikant Ferdinand Oberholzer unterstützte das Vorhaben tatkräftig, das Tobel gut zugänglich zu machen. Grosse Bereiche des Sagenraintobels befanden sich im Besitz der Familie.
EIN SOZIALES PROJEKT
Zentrale Idee war, Erholungsgebiet für die Arbeiterfamilien zu schaffen, das leicht zu erreichen war. Unmittelbares Vorbild war Adolf Guyer-Zeller, der in der Nähe von Bauma zwischen 1890 und 1900 sieben unterschiedliche Wanderwege nach seinen Ideen bauen liess.
EIN SOZIALES PROJEKT
Am 26. Juli 1902 meldet das Volksblatt vom Bachtel: „Der hiesige Verschönerungsverein, mit tatkräftiger Unterstützung des Hrn. F. Oberholzer, Fabrikant, Sagenrain, hat im Laufe dieses Jahres in aller Stille ein bescheidenes Werk erschaffen, das verdient, allen Naturfreunden zum Besuch empfohlen zu werden. Es betrifft dies die Zugänglichmachung der interessanten Tobelschlucht im Sagenrain.“...
EIN SOZIALES PROJEKT
...Folgt man beim dortigen Hochkamin dem rechts abzweigenden Weg ins Sagenraintobel, so wird der Besucher mit Vergnügen gewahren, wie gut angelegte Wege durchs schattige Dunkel des Tobelwaldes führen; neuerstellte, solide Stege überbrücken den rauschenden Bach, oder gar die jungen Kunsen, die in Bildung begriffen sind. Auch an Felsblöcken, großen und kleinen, mit lustig drauflosgrünenden Tännchen fehlt es nicht...
EIN SOZIALES PROJEKT
... Eine stets besetzte eigentliche Rundhöhle mit Bänken und Tischen eingangs im Tobel zeigt wie noch manch lauschiges Plätzchen mitten im Grünen drin zur Sommerszeit zum lieblichen Aufenthaltsorte werden könnte, wenn opferwillige Naturfreunde einfache Bänklein errichten wollten.“
EIN SOZIALES PROJEKT
Nicht nur in den diversen Webereiweihern, sogar im relativ kühlen Schmittenbach wurde gebadet. Der „Buebetümpel“ befand sich etwa 200 Meter hinter der Barriere am Tunnel; die Mädchen planschten etwas weiter unten, versteckt hinter dem Reservoir. Als Badeanzüge dienten aufgeschnitten Kissenbezüge. Das Bild zeigt Rekonstruktionen dieser pragmatischen Bademode.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Der Schmittenbach war für den Wasser- und Energiebedarf der Textilfabriken wichtig. Das lässt sich an vielen Stellen noch heute erkennen. Das Thema Wasserrecht – also wer wann wie viel Wasser entnehmen darf – war von entscheidender unternehmerischer Bedeutung.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Alte Schieber, Stauwehre und Wasserfassungen sind Zeugen der früheren Nutzung.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Es gab sogar Pläne, an der „Chürzi“ zwischen Oberholz und Hübli, die zusammenfliessenden Bäche aus dem Scheidegg-, Farner- und Schwarzenberggebiet aufzustauen, um zusätzlich Energie zu gewinnen.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Der so genannte Plättliweg ist nicht zu übersehen und, sobald man ihn betritt, auch nicht zu überhören. Über 800 Meter wurde hier in einem Kanal Wasser vom Hinterwald in den Haltbergweiher geführt.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Dank des Plättliwegs konnten im Turbinenraum der Weberei Kühweid gegen 120'000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert werden.
TRINKWASSERVERSORGUNG
Für die Wasserversorgung ist das Sagenraintobel noch heute von zentraler Bedeutung. Neben dem Wasserfall am Eingang des Tobels führt seit 1932 der „Laupnerstollen“ zu unterirdischen Quellfassungen. Hier fliessen in jeder Minute 720 Liter Trinkwasser zusammen.
TRINKWASSERVERSORGUNG
Die ungewöhnlich konstante Temperatur und Menge des Walder Wassers deuten auf den Weg, den es vermutlich aus dem Appenzellischen Alpsteingebiet zurücklegt.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Der Schmittenbach war für den Wasser- und Energiebedarf der Textilfabriken wichtig. Das lässt sich an vielen Stellen noch heute erkennen. Das Thema Wasserrecht – also wer wann wie viel Wasser entnehmen darf – war von entscheidender unternehmerischer Bedeutung.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Alte Schieber, Stauwehre und Wasserfassungen sind Zeugen der früheren Nutzung.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Es gab sogar Pläne, an der „Chürzi“ zwischen Oberholz und Hübli, die zusammenfliessenden Bäche aus dem Scheidegg-, Farner- und Schwarzenberggebiet aufzustauen, um zusätzlich Energie zu gewinnen.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Der so genannte Plättliweg ist nicht zu übersehen und, sobald man ihn betritt, auch nicht zu überhören. Über 800 Meter wurde hier in einem Kanal Wasser vom Hinterwald in den Haltbergweiher geführt.
INDUSTRIELLE WASSERNUTZUNG
Dank des Plättliwegs konnten im Turbinenraum der Weberei Kühweid gegen 120'000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert werden.
TRINKWASSERVERSORGUNG
Für die Wasserversorgung ist das Sagenraintobel noch heute von zentraler Bedeutung. Neben dem Wasserfall am Eingang des Tobels führt seit 1932 der „Laupnerstollen“ zu unterirdischen Quellfassungen. Hier fliessen in jeder Minute 720 Liter Trinkwasser zusammen.
TRINKWASSERVERSORGUNG
Die ungewöhnlich konstante Temperatur und Menge des Walder Wassers deuten auf den Weg, den es vermutlich aus dem Appenzellischen Alpsteingebiet zurücklegt.
NATURGEWALTEN
Immer wieder kommt es im Sagenraintobel zu einschneidenden Unwetterschäden. Besonders verheerend war die grosse Überschwemmung 1939.
NATURGEWALTEN
„Sollen wir das Sagenraintobel sich selbst und den wilden Wassern überlassen?“ fragt der Verschönerungsverein rhetorisch im „Volksblatt am Bachtel“ bereits am 11. Juli 1930. Freiwillige Helfer werden gesucht, die mit anpacken und aufräumen.
NATURGEWALTEN
„Es gilt, die Überreste der Brücken aus dem Bachbett zu räumen und die gröbste Unordnung zu beseitigen. Dazu brauchen wir Helfer, zwanzig, dreissig, fünfzig. Wer hilft mit?“
NATURGEWALTEN
Immer wieder ist der technische Zustand der zahlreichen Brücken und Wege ein drängendes Thema, zuletzt bei der Sanierung Anfang der 2000-er Jahre.
NATURGEWALTEN
Schon bei einsetzendem Starkregen lässt sich beobachten...
NATURGEWALTEN
...wie schnell sich der friedliche Charakter des Sagenraintobel schlagartig ändert...
NATURGEWALTEN
Wildes Brodeln statt idyllischem Plätschern!
NATURGEWALTEN
Immer wieder kommt es im Sagenraintobel zu einschneidenden Unwetterschäden. Besonders verheerend war die grosse Überschwemmung 1939.
NATURGEWALTEN
„Sollen wir das Sagenraintobel sich selbst und den wilden Wassern überlassen?“ fragt der Verschönerungsverein rhetorisch im „Volksblatt am Bachtel“ bereits am 11. Juli 1930. Freiwillige Helfer werden gesucht, die mit anpacken und aufräumen.
NATURGEWALTEN
„Es gilt, die Überreste der Brücken aus dem Bachbett zu räumen und die gröbste Unordnung zu beseitigen. Dazu brauchen wir Helfer, zwanzig, dreissig, fünfzig. Wer hilft mit?“
NATURGEWALTEN
Immer wieder ist der technische Zustand der zahlreichen Brücken und Wege ein drängendes Thema, zuletzt bei der Sanierung Anfang der 2000-er Jahre.
NATURGEWALTEN
Schon bei einsetzendem Starkregen lässt sich beobachten...
NATURGEWALTEN
...wie schnell sich der friedliche Charakter des Sagenraintobel schlagartig ändert...
NATURGEWALTEN
Wildes Brodeln statt idyllischem Plätschern!
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die „Höll“ ist der verwunschenste Ort im Tobel. Gewissermassen ist sie das Herz des Sagenraintobel. Nirgendwo kann man besser den geologischen Urgrund der gesamten Landschaft studieren.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die Landschaft wurde also nicht durch Faltung geschaffen. Die Täler wurden vielmehr eingekerbt. Berge wie Bachtel, Scheidegg, Hörnli oder Schnebelhorn sind trotz ihrer markanten Form im Grunde nur das, was ein Eiszeitgletscher übrig gelassen hat.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die Eismassen der Linthgletscher-Ausläufer drängten in der letzten Eiszeit nordwärts, ohne die Oberländer Berge ganz zu bedecken. Deshalb bildete sich zwischen Bachtel und Scheidegg eine Talmulde mit Schichtstufen an den Berghängen.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Das bröselige Sedimentgestein erodiert leicht: Eindrucksvolle Wasserfälle entstehen.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Gut zu erkennen ist die uneinheitliche Struktur des Gesteins.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die „Höll“ ist der verwunschenste Ort im Tobel. Gewissermassen ist sie das Herz des Sagenraintobel. Nirgendwo kann man besser den geologischen Urgrund der gesamten Landschaft studieren.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die Landschaft wurde also nicht durch Faltung geschaffen. Die Täler wurden vielmehr eingekerbt. Berge wie Bachtel, Scheidegg, Hörnli oder Schnebelhorn sind trotz ihrer markanten Form im Grunde nur das, was ein Eiszeitgletscher übrig gelassen hat.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Die Eismassen der Linthgletscher-Ausläufer drängten in der letzten Eiszeit nordwärts, ohne die Oberländer Berge ganz zu bedecken. Deshalb bildete sich zwischen Bachtel und Scheidegg eine Talmulde mit Schichtstufen an den Berghängen.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Das bröselige Sedimentgestein erodiert leicht: Eindrucksvolle Wasserfälle entstehen.
DIE HÖLL: GEOLOGISCHER URGRUND
Gut zu erkennen ist die uneinheitliche Struktur des Gesteins.
MUSIK IN DEN OHREN
So klingt echte Stille: Wer acht gibt und genau hinhört, wird leicht feststellen, dass das Sagenraintobel alle paar Schritte seinen Klang verändert.
MUSIK IN DEN OHREN
Da ist Vogelgezwitscher und das leichte Laubrascheln am Weberegg-Weiher...
MUSIK IN DEN OHREN
... und vor allem das Plätschern des Wassers, das sich je nach Beschaffenheit der Stufen verändert.
MUSIK IN DEN OHREN
Es fliesst, plätschert, sprudelt, gurgelt, gluckert, rauscht und donnert...
MUSIK IN DEN OHREN
Und dazu mischt sich, wie so häufig in Wald und manchmal vom Wind ein wenig verweht,...
MUSIK IN DEN OHREN
...das Bimmeln von Kuhglocken und Schafen.
MUSIK IN DEN OHREN
So klingt echte Stille: Wer acht gibt und genau hinhört, wird leicht feststellen, dass das Sagenraintobel alle paar Schritte seinen Klang verändert.
MUSIK IN DEN OHREN
Da ist Vogelgezwitscher und das leichte Laubrascheln am Weberegg-Weiher...
MUSIK IN DEN OHREN
... und vor allem das Plätschern des Wassers, das sich je nach Beschaffenheit der Stufen verändert.
MUSIK IN DEN OHREN
Es fliesst, plätschert, sprudelt, gurgelt, gluckert, rauscht und donnert...
MUSIK IN DEN OHREN
Und dazu mischt sich, wie so häufig in Wald und manchmal vom Wind ein wenig verweht,...
MUSIK IN DEN OHREN
...das Bimmeln von Kuhglocken und Schafen.
EINE WELT FÜR SICH
Das kleine Sagenraintobel ist eine Zauberwelt für sich.
EINE WELT FÜR SICH
Es tut so, als wäre es ein grosser Nationalpark.
EINE WELT FÜR SICH
Wer es betritt, vergisst schnell die normale Welt draussen.
EINE WELT FÜR SICH
Aber auch die Ausblicke auf die umgebenden Hänge und Wiesen lohnen sich. Und ein besonderer Zauber entfaltet sich nachmittags, wenn die Sonne schon schräg aus Westen scheint.
EINE WELT FÜR SICH
Das kleine Sagenraintobel ist eine Zauberwelt für sich.
EINE WELT FÜR SICH
Es tut so, als wäre es ein grosser Nationalpark.
EINE WELT FÜR SICH
Wer es betritt, vergisst schnell die normale Welt draussen.
EINE WELT FÜR SICH
Aber auch die Ausblicke auf die umgebenden Hänge und Wiesen lohnen sich. Und ein besonderer Zauber entfaltet sich nachmittags, wenn die Sonne schon schräg aus Westen scheint.