WEITER HIMMEL
Hanna Tenüd
HITTENBERG
Hittenberg, gesehen durchs Teleobjektiv vom Tändler aus.
CHRINNEN
Chrinnen schmiegt sich eine Geländefalte genau auf der Kantonsgrenze. Der zugehörige Chrinnenberg gehört schon zu St. Gallen.
NIEDERHOLZ
Während Chrinnen sozusagen „nach draussen“ blickt, gehört Niederholz auf der gegenüberliegenden Hangseite zum Walder Talkessel.
FALTIGBERG
Faltigberg thront oberhalb von Hittenberg. Hier befindet sich auch die Walder Höhenklinik mit den Personalbauten.
WEITER HIMMEL
Hanna Tenüd
HITTENBERG
Hittenberg, gesehen durchs Teleobjektiv vom Tändler aus.
CHRINNEN
Chrinnen schmiegt sich eine Geländefalte genau auf der Kantonsgrenze. Der zugehörige Chrinnenberg gehört schon zu St. Gallen.
NIEDERHOLZ
Während Chrinnen sozusagen „nach draussen“ blickt, gehört Niederholz auf der gegenüberliegenden Hangseite zum Walder Talkessel.
FALTIGBERG
Faltigberg thront oberhalb von Hittenberg. Hier befindet sich auch die Walder Höhenklinik mit den Personalbauten.
WALDS SONNENSEITE
STUFENLANDSCHAFT
Von Hittenberg aus gut zu erkennen: die gletschergeprägte Stufenlandschaft, auf der sich Wald und seine Aussenwachten verteilt.
GEFÄLLIGES GEFÄLLE
Steilhänge gibt es anderswo... Hier, auf der Rückseite fällt das Gelände sanft ab.
GRABENBRUCH
Im Endstadium der Alpenbildung schoben sich Kalkschichten im Gebiet des Speers über die Schuttfächer im Hörnlidelta und stauchten die Nagelfluhschichten zum Rickengewölbe auf. Diese Schichten brachen auf und erodierten vor allem im Gebiet des Rickenpasses. Die Bruchlinie führt mitten durch die Gemeinde Wald und ist der eigentliche Grund für die Entstehung des Sagenraintobels.
WALDS SONNENSEITE
STUFENLANDSCHAFT
Von Hittenberg aus gut zu erkennen: die gletschergeprägte Stufenlandschaft, auf der sich Wald und seine Aussenwachten verteilt.
GEFÄLLIGES GEFÄLLE
Steilhänge gibt es anderswo... Hier, auf der Rückseite fällt das Gelände sanft ab.
GRABENBRUCH
Im Endstadium der Alpenbildung schoben sich Kalkschichten im Gebiet des Speers über die Schuttfächer im Hörnlidelta und stauchten die Nagelfluhschichten zum Rickengewölbe auf. Diese Schichten brachen auf und erodierten vor allem im Gebiet des Rickenpasses. Die Bruchlinie führt mitten durch die Gemeinde Wald und ist der eigentliche Grund für die Entstehung des Sagenraintobels.
DIE HÖHENKLINIK
Seit 1898 ist Faltigberg Walds ureigener „Zauberberg“. In diesem Roman hatte Thomas Mann der Lungenklinik Davos zu literarischem Weltruhm verholfen. Dass auch in Wald ein Sanatorium zur Behandlung von Tuberkulose gebaut wurde, ist dem Mut und der klugen Strategie des Gewerbevereins zu verdanken.
HEITER BIS WOLKIG
Akribisch wurden Wetterdaten gesammelt, um das Infrastrukturprojekt gegen Mittbewerber wie Flims, Braunwald und auch Gibswil nach Wald zu holen. Ergebnis der Detektivarbeit: Auf dem Faltigberg hatte es zwei Sonnenstunden mehr als in Davos!
RUHEN, ESSEN, WANDERN
Die Behandlung von Turbukulose in einem Lungensanatorium war ein drängendes Problem bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Die Therapie beruhte auf Liegekuren, guter Ernährung und Bewegung in der Natur.
DIE HÖHENKLINIK
Es ist ein Blick hinab von der Höhenklinik: Bannholz liegt nur einen Steinwurf entfernt – und doch schon im Kanton St. Gallen.
DIE HÖHENKLINIK
Seit 1898 ist Faltigberg Walds ureigener „Zauberberg“. In diesem Roman hatte Thomas Mann der Lungenklinik Davos zu literarischem Weltruhm verholfen. Dass auch in Wald ein Sanatorium zur Behandlung von Tuberkulose gebaut wurde, ist dem Mut und der klugen Strategie des Gewerbevereins zu verdanken.
HEITER BIS WOLKIG
Akribisch wurden Wetterdaten gesammelt, um das Infrastrukturprojekt gegen Mittbewerber wie Flims, Braunwald und auch Gibswil nach Wald zu holen. Ergebnis der Detektivarbeit: Auf dem Faltigberg hatte es zwei Sonnenstunden mehr als in Davos!
RUHEN, ESSEN, WANDERN
Die Behandlung von Turbukulose in einem Lungensanatorium war ein drängendes Problem bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Die Therapie beruhte auf Liegekuren, guter Ernährung und Bewegung in der Natur.
DIE HÖHENKLINIK
Es ist ein Blick hinab von der Höhenklinik: Bannholz liegt nur einen Steinwurf entfernt – und doch schon im Kanton St. Gallen.
LUFTIGE IDYLLE
Der Neubau eines Sanatoriums konnte dank einer erfolgreichen Spendenaktion realisiert werden. Aber bald schon musste erweitert werden. Den damaligen Vergabebedingungen verdankt Wald die zusätzliche Auffahrt über die Sanatoriumstrasse. In der Klinik spiegeln sich mehr als ein Jahrhundert medizinischer Fortschritt, dynamische Anforderungen und wechselnde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
IM WANDEL
Erst nach dem zweiten Weltkrieg konnte ein lange geplanter Umbau stattfinden. Endlich gab es wirksame Medikamente zur Behandlung der Tuberkulose. Seit 1967 ist das Haus kein reines Lungensanatorium mehr. In den 1980-er Jahren erfolgt im Zug einer Generalsanierung auch eine Neuausrichtung als Spezial- und Rehaklinik.
BESTEHEN IM WETTBEWERB
Der Kostendruck führte auch im Medizinsektor zu einem verschärften Wettbewerb. Die Zukunft der Höhenklinik insgesamt stand 2014 auf dem Spiel: Die medizinische Versorgung sollte in Uster konzentriert werden. Eine breite Allianz setzte sich fantasie- und schliesslich erfolgreich für den Fortbestand ein. Als Arbeitgeberin ist die Höhenklinik auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.
LUFTIGE IDYLLE
Der Neubau eines Sanatoriums konnte dank einer erfolgreichen Spendenaktion realisiert werden. Aber bald schon musste erweitert werden. Den damaligen Vergabebedingungen verdankt Wald die zusätzliche Auffahrt über die Sanatoriumstrasse. In der Klinik spiegeln sich mehr als ein Jahrhundert medizinischer Fortschritt, dynamische Anforderungen und wechselnde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
IM WANDEL
Erst nach dem zweiten Weltkrieg konnte ein lange geplanter Umbau stattfinden. Endlich gab es wirksame Medikamente zur Behandlung der Tuberkulose. Seit 1967 ist das Haus kein reines Lungensanatorium mehr. In den 1980-er Jahren erfolgt im Zug einer Generalsanierung auch eine Neuausrichtung als Spezial- und Rehaklinik.
BESTEHEN IM WETTBEWERB
Der Kostendruck führte auch im Medizinsektor zu einem verschärften Wettbewerb. Die Zukunft der Höhenklinik insgesamt stand 2014 auf dem Spiel: Die medizinische Versorgung sollte in Uster konzentriert werden. Eine breite Allianz setzte sich fantasie- und schliesslich erfolgreich für den Fortbestand ein. Als Arbeitgeberin ist die Höhenklinik auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.
WINTERTOURISMUS
Mit den rasant wachsenden Eisenbahnverbindungen entwickelte sich eine frühe Form des Tourismus. Auch Wald wurde sich bewusst, was es alles zu bieten hatte. Und Alfred Marxer (1876-1945) gestaltete im Stil der Zeit künstlerische Werbeplakate.
SKIRENNEN
Hügel hat Wald genug, über mangelnden Schnee kann man sich im Winter meist auch nicht beklagen. Per Sonderzug ging es zum Ski-Spektakel: Zu den Skirennen 1907 am Batzberg kamen 2'000 Schaulustige.
MODERNE ZEITEN
Das Skigebiet Farner wurde 1954 mit einem Schlepplift erschlossen. Auch in Laupen konnten die Kleinen ihre ersten Kurven üben: Zwischen 1971 und 1990 gab es einen Ponylift am Wilihang.
MÜHSAMER AUFSTIEG
Der Weg ist das Ziel? Bis zum Bau des Oberholz-Skilifts nahmen die Wintersportler den Postbus zur Höhenklinik und liefen von dort über Chrinnen ins Oberholz.
PANORAMALOIPE
Die Langläufer wechselten lieber auf die andere Talseite: Auf der Panoramaloipe in Ried finden sie unverändert beste Bedingungen und Aussichten vor.
WINTERTOURISMUS
Mit den rasant wachsenden Eisenbahnverbindungen entwickelte sich eine frühe Form des Tourismus. Auch Wald wurde sich bewusst, was es alles zu bieten hatte. Und Alfred Marxer (1876-1945) gestaltete im Stil der Zeit künstlerische Werbeplakate.
SKIRENNEN
Hügel hat Wald genug, über mangelnden Schnee kann man sich im Winter meist auch nicht beklagen. Per Sonderzug ging es zum Ski-Spektakel: Zu den Skirennen 1907 am Batzberg kamen 2'000 Schaulustige.
MODERNE ZEITEN
Das Skigebiet Farner wurde 1954 mit einem Schlepplift erschlossen. Auch in Laupen konnten die Kleinen ihre ersten Kurven üben: Zwischen 1971 und 1990 gab es einen Ponylift am Wilihang.
MÜHSAMER AUFSTIEG
Der Weg ist das Ziel? Bis zum Bau des Oberholz-Skilifts nahmen die Wintersportler den Postbus zur Höhenklinik und liefen von dort über Chrinnen ins Oberholz.
PANORAMALOIPE
Die Langläufer wechselten lieber auf die andere Talseite: Auf der Panoramaloipe in Ried finden sie unverändert beste Bedingungen und Aussichten vor.
ÜBERALLHIN
Das Walder Wandernetz ist ganz so bestrickt, wie es sich für einen ehemaligen Textilort gehört: extrem engmaschig. Und bestens erschlossen.
NACH OBEN
Die umliegenden Gipfel wie Scheidegg, Bachtel, Po-Alp und Farner sind nicht schwer zu erreichen. Historische Postkarten zeugen von einer speziellen Mischung zwischen ländlicher Idylle mit mondänem Einschlag.
RAST-STÄTTEN
TEMPI PASSATI
Das Restaurant „Glärnisch-Blick“ unweit der Höhenklinik ist Geschichte...
STILVOLL GENIESSEN
...genauso wie die einst weltläufige Anlage auf der Scheidegg.
BLICK UND BIER
Der Tourismus war eine absolute Boom-Branche. Bereits 1910 preisen Reiseführer die Ausflugsziele und beschreiben passende Wanderrouten.
QUAL DER WAHL
Zurück zur Natur! Die Frage bleibt nur: wohin genau, wenn es doch überall schön ist? Die Vielzahl der lohnenden Ausflugs- und Einkehrziele in und um Wald sucht auch heute immer noch ihresgleichen.
ÜBERALLHIN
Das Walder Wandernetz ist ganz so bestrickt, wie es sich für einen ehemaligen Textilort gehört: extrem engmaschig. Und bestens erschlossen.
NACH OBEN
Die umliegenden Gipfel wie Scheidegg, Bachtel, Po-Alp und Farner sind nicht schwer zu erreichen. Historische Postkarten zeugen von einer speziellen Mischung zwischen ländlicher Idylle mit mondänem Einschlag.
RAST-STÄTTEN
TEMPI PASSATI
Das Restaurant „Glärnisch-Blick“ unweit der Höhenklinik ist Geschichte...
STILVOLL GENIESSEN
...genauso wie die einst weltläufige Anlage auf der Scheidegg.
BLICK UND BIER
Der Tourismus war eine absolute Boom-Branche. Bereits 1910 preisen Reiseführer die Ausflugsziele und beschreiben passende Wanderrouten.
QUAL DER WAHL
Zurück zur Natur! Die Frage bleibt nur: wohin genau, wenn es doch überall schön ist? Die Vielzahl der lohnenden Ausflugs- und Einkehrziele in und um Wald sucht auch heute immer noch ihresgleichen.
ZIELGRUPPEN-MARKETING
Im Wettbewerb mit anderen Ausflugszielen und den zahlreichen Kurorten in der Nähe rührten die Walder Gastgeber die Werbetrommel. Neben den Touristen waren auch die zahlreichen Besucher von Sanatorium-Patienten interessante Umsatzbringer.
WELLNESS FÜR ALLE
Der Alte Ochsen war nicht nur eins der stolzesten Gasthäuser in Wald. Er bot auch gediegene Badegelegenheit am Nordholzrand.
SCHANK-ANLAGE
ZIELGRUPPEN-MARKETING
Im Wettbewerb mit anderen Ausflugszielen und den zahlreichen Kurorten in der Nähe rührten die Walder Gastgeber die Werbetrommel. Neben den Touristen waren auch die zahlreichen Besucher von Sanatorium-Patienten interessante Umsatzbringer.
WELLNESS FÜR ALLE
Der Alte Ochsen war nicht nur eins der stolzesten Gasthäuser in Wald. Er bot auch gediegene Badegelegenheit am Nordholzrand.
SCHANK-ANLAGE
HIDDENAIR
Totgesagte leben länger: Mit dem „HiddenAir“ feierte eines der charmantesten Open Air-Festivals im weiten Umfeld 2016 seine 14. Neuauflage. Ist es nun doch endgültig Geschichte oder schläft es momentan, „nur“ einen Dornröschenschlaf?
EINFACH NUR EIN SCHÖNES FEST
Anfangs sollte es einfach nur ein tolles Sommerfest mit Musik werden. Also legten junge Hittenberger einfach los. Die Eltern unterstützten das Projekt und überliessen ihnen das Gelände ohne grosse Bedingungen.
VOM ERFOLG ÜBERROLLT
Schnell wuchs das Programm: Schtärneföifi traten auf, Vera Kaa und Dodo. Und damit wuchsen die Anforderungen an Organisation, Technik und nicht zuletzt Strom.
ZURÜCK ZU DEN ANFÄNGEN
Die legendäre Viehwagenbühne war Markenzeichen und Ansage: „HiddenAir“ wollte nie ein Grossanlass sein, sondern Geheimtipp bleiben. So passt es am besten in die Landschaft. In und um Hittenberg ist nämlich eigentlich alles ein wenig schräg.
HIDDENAIR
Totgesagte leben länger: Mit dem „HiddenAir“ feierte eines der charmantesten Open Air-Festivals im weiten Umfeld 2016 seine 14. Neuauflage. Ist es nun doch endgültig Geschichte oder schläft es momentan, „nur“ einen Dornröschenschlaf?
EINFACH NUR EIN SCHÖNES FEST
Anfangs sollte es einfach nur ein tolles Sommerfest mit Musik werden. Also legten junge Hittenberger einfach los. Die Eltern unterstützten das Projekt und überliessen ihnen das Gelände ohne grosse Bedingungen.
VOM ERFOLG ÜBERROLLT
Schnell wuchs das Programm: Schtärneföifi traten auf, Vera Kaa und Dodo. Und damit wuchsen die Anforderungen an Organisation, Technik und nicht zuletzt Strom.
ZURÜCK ZU DEN ANFÄNGEN
Die legendäre Viehwagenbühne war Markenzeichen und Ansage: „HiddenAir“ wollte nie ein Grossanlass sein, sondern Geheimtipp bleiben. So passt es am besten in die Landschaft. In und um Hittenberg ist nämlich eigentlich alles ein wenig schräg.