SCHULE IN WALD
- TITEL DER GESCHICHTE: SCHULE IN WALD
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Unterrichtet wurde selbst im eher armen Güntisberg schon um 1716. Bis eine erste Liegenschaft für den Unterricht gekauft wird, vergehen aber mehr als hundert Jahre. Es scheint sich dabei um eine Bruchbude gehandelt zu haben. Auch mit den Lehrern hat man kein besonderes Glück: Sie kommen und gehen. Eine andere Lösung muss her. - Image:
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Wo soll das Schulhaus stehen? Über den Standort kommt es 1846 zu einem heftigen Streit. Kern des Problems war der Schulweg: Niemand mochte weit laufen. Die salomonische Lösung lag buchstäblich auf halbem Weg zwischen Mettlen und Güntisberg. Und hier befindet sich das Schulhaus noch heute.
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Die Bevölkerung wächst! Als ein Nebeneffekt entstehen zwischen 1700 und 1750 in allen Wachten Walds (mit Ausnahme Blattenbachs) Nebenschulen. Unterrichtet wird anfangs in der Wohnstube des Schulmeisters. Auf der Zeichnung ist das erste Primarschulgebäude zu sehen (das heutige Gemeindehaus): damals noch mit einem Eingang zur Rütistrasse hin.
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Es gibt zunächst keine geregelte Lehrerausbildung. Der Beruf bleibt in der Familie, er wird weitergegeben vom Vater zum Sohn. Es entstehen richtiggehend Lehrersynastien. In Ried stellt während rund 150 Jahre die Familie Hess die Lehrer. Bild: Rieds erstes Schulhaus (mit einem Unterrichtszimmer und einer Lehrerwohnung) wurde 1826 eingeweiht. Schon bald war es zu klein. - Image:
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Die wirtschaftliche Situation in Güntisberg-Mettlen erlaubte keine grossen Sprünge. Für das Schulhaus gibt es deshalb Geld vom Staat. Die anderen Walder Aussenwachten konnten die Kosten aus eigener Kraft stemmen.
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Hittenberg war immer die Vorzeigeschule im Sprengel: „Grösste Zufriedenheit mit der Schule und Schulführung; Tages- und Repetierschule fast ohne Absenzen; Sorgfalt und Fleiss gehören zum Unterricht und führen zu ungewöhnlichen Erfolgen“, hielten Protokolle der Gemeinde- und Bezirksschulpflege fest.
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Als erste Wachtschule erhielt Laupen 1818, am Weg zur Warteck, ein eigenes Schulhäuschen. Von 94 zahlungspflichtigen Familienvätern waren 34 auf Sozialhilfe angewiesen. Statt Geld leisteten sie Frondienste, lieferten Holz oder übernahmen Fuhrdienste. Da Laupen im Zug der Industrialiserung besonders stark wuchs, wurden 1864 und 1902 Neubauten nötig.
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Auch Hischwil pochte um 1800 herum auf eine eigene Schule. Stattdessen wurde im Hüebli 1825 endlich gebaut. 1874 wurde das zweite Schulhaus verwirklicht, in dem noch heute unterrichtet wird.
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Auf der Kramenwiese entstand 1839 die Primarschule der Dorfwacht Wald. Bis 1914 waren im heutigen Gemeindehaus drei Klassenzimmer sowie drei Wohnungen untergebracht. Die Baukosten hatten sich auf 18'355 Gulden (etwa 29'700 Franken) summiert.
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