WALDS WACHTSCHULEN
- TITEL DER GESCHICHTE: WALDS WACHTSCHULEN
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Wie so vieles andere auch, nahmen die Aussenwachten das Thema Schulbildung selbst in die Hand: Die weiten Wege nach Wald waren nicht akzeptabel. Also mussten sie die Schulbildung selbst organisieren.
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Wald ist heute stolz auf seine Wachtschulen, die eine individuelle und intensive Betreuung ermöglichen. Dem Trend sinkender Schülerzahlen begegneten einige Schulen mit der Einrichtung von Ganztagsbetreuung.
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Unterrichtet wurde zunächst entweder direkt in der Wohnstube des Lehrers oder in angemieteten Räumen. In Hittenberg zum Beispiel wurde ein eigenes Waldstück angekauft, um die Schulstube heizen zu können.
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Mit der erstarkenden Heimindustrie sank auch die Kindersterblichkeit. Entsprechend erlebten die Wachtschulen ihre Blütezeit und ständige Anpassungen an die kontinuierlich steigenden Schülerzahlen.
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Erst unter dem Einfluss Johann Heinrich Pestalozzis (1746–1827) und zur Zeit der Helvetischen Republik gibt es Bestrebungen, im Kanton Zürich ein Lehrerseminar einzurichten. Es sollte in der Helferei in Wald untergebracht werden. Der Plan zerschlägt sich.
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Bis dahin wurden offene Stellen von der Kanzel herab verkündet. Der Pfarrer prüfte Bewerber, ob sie lesen, schreiben und gut singen konnten sowie sich etwas in der Bibel auskannten. Die wenigen Schulbücher waren kein Unterrichtsmaterial. Die Kinder lernten mit ihnen lediglich das Buchstabieren.
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Zwei Wirtschaften gab es im Hüebli, eine direkt neben dem Schulhaus sowie die „Sennhütte“. Deren Wirt war zugleich Schulpflegepräsident. Der Lehrer tat gut daran, sich mit beiden Herren gut zu stellen. Also beehrte er regelmässig beide Wirtschaften am selben Abend. Immer wieder mussten Schulmeister wegen Alkoholkonsums aus dem Verkehr gezogen werden.
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