ENERGIE AUS WASSER
- TITEL DER GESCHICHTE: ENERGIE AUS WASSER
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Laupen ist geprägt von vielen fliessenden Gewässern in den Geländefalten. Diese natürliche Energiequelle wurde früh genutzt. Die Bäche waren ideale Voraussetzungen für Textilindustrie. - Image:
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Der Lattenbach wurde intensiv bewirtschaftet durch diverse Stauweiher zwischen Giebel und Unterlaupen. Entlang des Wasserlaufs wurden mehrere Fabriken gebaut.
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Die erste mechanische Weberei wurde 1851 von Jakob Oberholzer und Heinrich Spörri in Diezikon errichtet. Für 5.200 Gulden erwarb er die ehemalige Drechslerei Heusser. Das Gebäude am Lattenbach verfügte bereits über ein Wasserrad zur mechanischen Krafterzeugung. Danach entstanden Webereien in Laupen, Hubwies und Winkel.
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Um die unregelmässige Wasserführung auszugleichen, entstand auf Basis mehrerer Ausgleichsweiher ein komplexes System, um die Wasserzufuhr zu steuern. Als die Wasserräder durch Turbinen zur Stromerzeugung ersetzt wurden, konnte die Produktivität durch den Anschluss zusätzlicher Webstühle deutlich gesteigert werden.
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Für die Bewohner bedeuteten die Fabriken Arbeit – wie in den meisten anderen Wachten waren Heimspinnerei und Heimweberei weit verbreitet. Laupens erste Weberei zählte bald mehr als 150 Mitarbeiter.
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Anders als etwa im Hüebli mussten die Menschen aber nicht ihre Heimat verlassen, um in den Fabriken zu arbeiten.
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