BLÜHENDES LEBEN
- TITEL DER GESCHICHTE: BLÜHENDES LEBEN
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Der wirtschaftliche Aufschwung führt im 19. Jahrhundert zu einer raschen Bevölkerungszunahme. Auch ohne eigene Kirche wurde in Laupen Ende Juni Chilbi gefeiert.
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Spoerry & Schaufelberger gründeten 1883 den ersten Betriebskindergarten in der Hubwies. Später wurde er auch für andere Kinder geöffnet. Erst im Jahr 1961 übernahm die Schulgemeinde Wald den Kindergartenbetrieb Laupen.
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Auch im Schulwesen spiegeln sich die Veränderungen. Lange hatte ein kleines Häuschen am Weg gegen das Restaurant „Warteck“ als Schule genügt. 1864 wurde ein Neubau errichtet (das heutige Lehrerhaus). Um die Wende zum 20. Jahrhundert stieg die Schülerzahl noch einmal an, so dass 1903 der Einzug ins heutige Schulhaus erfolgte.
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Ein neues Schulhaus war auch um 1860 herum nicht kostenlos zu haben. Aus Protest gegen die zusätzlichen Steuern verlegte ein Bürger seinen Wohnsitz kurzerhand nach Wald. Als er später reumütig nach Laupen zurückkehrte, bot er freiwillig 1‘000 Franken an. Seinen Stolz hatte der verlorene Sohn aber nicht verloren: Der Schulverwalter solle das Geld gefälligst persönlich abholen. Dieser weigerte sich und pochte darauf, es gehöre sich, das Geld zu bringen. Wer die Walder Sturköpfe kennt, der weiss: Die Sache kam nie zu einem Ende.
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Als einzige Aussenwacht verfügte Laupen lange über eine eigene Poststelle. Mit der Eröffnung der Pferdepostverbindung Wald–Goldingen erhielt Laupen 1899 das erste öffentliche Verkehrsmittel. 1927 wurde das Pferdegespann durch eine grosse Limousine abgelöst.
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