Zum Hauptinhalt springen

GESCHICHTEN. Bilderzählungen

EIN SOZIALES PROJEKT

  • TITEL DER GESCHICHTE: EIN SOZIALES PROJEKT
  • Teaser Image BG:
  • GESCHICHTEN-BILDER:
    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      Die Entstehung des Sagenraintobel ist ein gutes Beispiel für die Sozialpolitik der Walder Textilunternehmen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      Der Textilfabrikant Ferdinand Oberholzer unterstützte das Vorhaben tatkräftig, das Tobel gut zugänglich zu machen. Grosse Bereiche des Sagenraintobels befanden sich im Besitz der Familie.

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      Zentrale Idee war, Erholungsgebiet für die Arbeiterfamilien zu schaffen, das leicht zu erreichen war. Unmittelbares Vorbild war Adolf Guyer-Zeller, der in der Nähe von Bauma zwischen 1890 und 1900 sieben unterschiedliche Wanderwege nach seinen Ideen bauen liess.

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      Am 26. Juli 1902 meldet das Volksblatt vom Bachtel: „Der hiesige Verschönerungsverein, mit tatkräftiger Unterstützung des Hrn. F. Oberholzer, Fabrikant, Sagenrain, hat im Laufe dieses Jahres in aller Stille ein bescheidenes Werk erschaffen, das verdient, allen Naturfreunden zum Besuch empfohlen zu werden. Es betrifft dies die Zugänglichmachung der interessanten Tobelschlucht im Sagenrain.“...

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      ...Folgt man beim dortigen Hochkamin dem rechts abzweigenden Weg ins Sagenraintobel, so wird der Besucher mit Vergnügen gewahren, wie gut angelegte Wege durchs schattige Dunkel des Tobelwaldes führen; neuerstellte, solide Stege überbrücken den rauschenden Bach, oder gar die jungen Kunsen, die in Bildung begriffen sind. Auch an Felsblöcken, großen und kleinen, mit lustig drauflosgrünenden Tännchen fehlt es nicht...

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      ... Eine stets besetzte eigentliche Rundhöhle mit Bänken und Tischen eingangs im Tobel zeigt wie noch manch lauschiges Plätzchen mitten im Grünen drin zur Sommerszeit zum lieblichen Aufenthaltsorte werden könnte, wenn opferwillige Naturfreunde einfache Bänklein errichten wollten.“

    • Image: EIN SOZIALES PROJEKT, Bildlegende:

      Nicht nur in den diversen Webereiweihern, sogar im relativ kühlen Schmittenbach wurde gebadet. Der „Buebetümpel“ befand sich etwa 200 Meter hinter der Barriere am Tunnel; die Mädchen planschten etwas weiter unten, versteckt hinter dem Reservoir. Als Badeanzüge dienten aufgeschnitten Kissenbezüge. Das Bild zeigt Rekonstruktionen dieser pragmatischen Bademode.